Irgendwie hat man immer Angst vor dem alleinsein.
Montag, 1. November 2010
Man lernt, damit zu leben. Durch die Straßen zu laufen, in dem Gewissen, dass es niemals jemand nachvollziehen wird. Da zu sitzen, zu lachen und gleichzeitig zu denken, man bricht auseinander, innerlich. Sich sicher zu sein, dass es nie wieder so sein wird wie es einmal war. so einfach. so friedlich. so sorglos. Und wenn man wieder allein ist. Zeit hat, um nachzudenken.. dann bemerkt man sie wieder, diese Leere. Wie leise es innerlich ist. Die Leere, die sonst durch die anderen Menschen, durch die Zuneigung, durch die Ablenkung gefüllt scheint. Wie man jeden einzelnen Atemzug spürt, wie man ihn hört. Man weiß nicht, worauf alles hinauslaufen wird. Ziellos durch die Welt zu wandern. Ohne jeden Plan, immer weiter. Nach vorne, wenn man Glück hat. Aber vielleicht auch zurück. jedes mal einen Schritt weiter weg, davon wo man eigentlich hin will, davon wo man eigentlich hin sollte. immer weiter weg davon, wo man glücklich sein könnte. Aber wer weiß, ob man überhaupt irgendwo glücklich sein könnte. Wer weiß..

Irgendwie hat man immer Angst vor dem alleinsein.
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