Montag, 1. November 2010

 Sie ist zurückgekommen. Und sie weiß, dass sie immerwieder zurückkommen wird. Sie weiß, dass sie immer wieder in das Zimmer kommen wird. Dass sie sich immer wieder in ihr Bett legen wird. Dass sie immer wieder willkommen ist. Und trotzdem macht es sie nicht glücklich. Warum habe ich es verdient, dass ich zurückkommen darf, dass ich selber entscheiden hab zu gehen, während er gehen musste und nicht mehr willkommen war. Warum habe ich das Glück, in dieses Haus jederzeit kommen zu können, während es, wenn er kommt, nur Streit geben würde. Warum sieht keiner, dass ich es hier nicht aushalte, wenn seine Abwesenheit so deutlich ist. Obwohl er ihr genauso sehr, wenn nicht sogar noch mehr fehlte, wenn sie nicht zuhause war, war es für sie dort noch weniger erträglich. Um zuhause zu sein fehlte ihr etwas.

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