du hast schon immer meine Hand gehalten. du hast mich unterstützt. du hast mir beigestanden. du hast den Kopf für mich hingehalten. du hast mich in Schutz genommen. du hast mich nie verpetzt. du hast mich in den Armgenommen. du hast meine Tränen gefangen. du hast mir zugehört. du hast mit mir gelacht und du hast mit mir geweint. du hast mir gut zugeredet. du hast mich immer beschützt. wie große Brüder das eben so machen... du hast dich aber auch ein wenig distanziert. du hast kaum noch mit mir geredet. du hast mich angesehn, als wären wir 2 flüchtige bekannte. du bist unauffällig, aber doch stetig, ein Stück weit von mir weggerückt. du hast dich kaum noch blicken lassen. du hast dich scheinbar nicht mehr für mich interessiert. und du bist irgendwann endgültig gegangen. ausgezogen. weit weg von mir. wie große Brüder das eben so machen.

es ist das normalste der welt. es ist nichts weiter dabei. es ist einfach so. in jeder Familie. deshalb kann keiner verstehen, das es mir so wehtut, mehr, als jedem anderen hier, wahrscheinlich. denn egal, wie sehr man sich auseinanderlebt. Vergangenes und Erlebtes verbindet.
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